Sommer Informatik GmbH

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Handbuch

GlasGlobal

V7.0

 

 


1        Import Datenbank GlasGlobal v2.5 (Projekte, Bearbeiter) 4

2        Toolbar. 5

3        Projektdaten. 6

4        Navigation - Vorgänge. 6

5        Vorgaben. 6

5.1          Charakteristische Festigkeiten. 7

5.2          Durchbiegungsbegrenzung.. 8

5.3          Einwirkungen. 8

5.4          Ländereinstellung für Wind- und Schneelast. 9

6        Projektdetails. 9

7        Geometrie. 10

7.1          Scheibe. 10

7.2          Einbauwinkel. 10

7.3          Form (Geometrie) 11

7.4          Lagerung.. 11

7.5          Maße. 11

7.6          Geometrie im Modul Punkthalter. 12

7.6.1      Standardeditor 12

7.6.2      Experteneditor mit Klemmhalter 14

7.7          Geometrieeingabe im Modul Begehbar. 17

7.7.1      Standardeditor 17

7.7.2      Experteneditor 18

7.8          Membranspannung.. 18

8        Aufbau definieren – Produkt. 20

8.1          Glasscheibe definieren. 21

8.1.1      Glasart 21

8.1.2      Einfachglas. 22

8.1.3      VSG.. 22

8.1.4      Basisglas. 24

8.2          SZR definieren. 26

8.3          Produkt suchen. 27

8.4          Aufbau als Produkt speichern (nur Admin) 28

9        Absturzsichernde Verglasung.. 28

9.1          Kategorie A. 29

9.2          Kategorie B. 30

9.2.1      Einschränkungen. 30

9.2.2      Nachweis Ausfall Element 30

9.3          Kategorie C1. 31

9.4          Kategorie C2. 32

9.5          Kategorie C3. 32

9.6          Nachweis der Stoßsicherheit. 33

9.6.1      Tabellenverfahren (DIN 18008-4, Anhang B) 33

9.6.2      Vereinfachtes Nachweisverfahren (DIN 18008-4, Anhang C.2) 34

10      Wind- und Schneelast. 35

10.1        Allgemeines. 35

10.1.1         Windlasten nach EN 1991-1-4. 35

10.1.2         Schneelasten nach EN 1991-1-3. 35

10.1.3         Wind- und Schneelasten im Modul Begehbar 36

10.2        Modulaufruf. 36

10.3        Einbauort. 37

10.3.1         Lasteinflussfläche. 37

10.3.2         Ortsinfo. 38

10.3.3         Geländekategorien. 40

10.3.4         Schneelastzonen. 41

10.4        Gebäude. 42

10.5        Bauteil/Dach. 42

10.6        Add-On Vordach. 44

10.7        Auswertung.. 45

10.7.1         Manuelle Eingabe. 46

10.7.2         Überlagerung Wind Aussen und Innen. 46

11      Klimalast. 48

12      Ortshöhe. 49

13      Streckenlast. 50

14      Nutzlast. 51

15      Lastfallkombinationen. 52

15.1        Lastfall Bruch. 53

15.2        Norddeutsches Tiefland.. 54

16      Ergebnis. 55

17      Sehnenverkürzung.. 58

18      Vorschlagsmodul. 59

18.1        Glasdicken. 59

18.2        Größenmatrix. 59

19      FEM Bilder/Grafikoberfläche. 61

20      Projekthandling.. 62

20.1        Bauvorhaben wechseln. 63

20.2        Projekt wechseln. 63

20.3        Neue Position anlegen. 63

20.4        Position kopieren. 63

20.5        Position löschen. 63

20.6        Bauvorhaben umbenennen. 64

20.7        Neues Bauvorhaben. 64

21      Vorzeichenregelung.. 65

22      Links. 66

 


 

 

 

 

1         Import Datenbank GlasGlobal v2.5 (Projekte, Bearbeiter)

 

Um Projekte und Bearbeiter aus GlasGlobal (v2.5) nach SommerGlobal (v7.0) zu übernehmen, gehen Sie wie folgt vor (wobei der Vorgang nur einmal durchgeführt werden muss):

1.    Menü “Projekt” à “Import Datenbank GlasGlobal v2.5 (Projekte, Bearbeiter)”

2.    Auswahl der alten Datenbank von GlasGlobal:

 

 

3.    “OK” startet den Import. Nach Abschluss des Vorgangs erhalten Sie eine Meldung über die Anzahl der importierten Datensätze. Bereits vorhandene Projekte bzw. Bearbeiter werden ignoriert.

 

2         Toolbar

 

 

Funktionen (von links nach rechts)

Neues Bauvor.         Leert die Arbeitsfläche und erstellt ein neues Bauvorhaben, dem neue Positionen hinzugefügt werden können

Neue Position

Leert die Arbeitsfläche und erstellt eine neue Position, welche zum aktuellen Bauvorhaben hinzugefügt wird

Suchen

Öffnet die Projektsuche

Speichern

Speichert das aktuelle Projekt incl. PDF für Nachweis

Drucken

Druckt den angezeigten Report

PDF Export

Exportiert den angezeigten Report als PDF

Rechnen

Führt die Berechnung durch

Erster Schritt

Springt zurück zu den Projektdetails

Schritt zurück

Nächster Schritt

Vorheriger Bearbeitungsschritt

Nächster Bearbeitungsschritt

Letzter Schritt

Springt zum Ergebnis

Hilfe

Ruft diese Hilfe auf

Beenden

Beendet den Editor und speichert das aktuelle Projekt

 


 

3         Projektdaten

 

Hier erfolgen die Angaben zum Projekt.

Projekte werden je Bauvorhaben zusammengefasst.

 

 

 

4         Navigation - Vorgänge

 

In der Navigationsleiste gelangen Sie mit einem Klick zu den einzelnen Vorgängen.

 

 

     Anzeige der Untereinträge des jeweiligen Vorgangs

      Alle Untereinträge anzeigen

      Nur Hauptpunkte anzeigen

 

 

 

5         Vorgaben

 

Menü „Einstellungen“ à „Vorgaben“ öffnet ein Fenster für die Definition der Vorgaben.

 

Bearbeiter zeigt an, für wen die angezeigten Vorgaben gelten. Das Wechseln des Bearbeiters speichert die Einstellungen für den jeweiligen Bearbeiter.

 

Setzt die Vorgaben auf die „Werkeinstellungen“ zurück


 

5.1       Charakteristische Festigkeiten

 

 

Nicht in der Norm geregelte Werte sind mit * markiert.

 


 

5.2       Durchbiegungsbegrenzung

 

 

Null bedeutet, dass die Durchbiegung für den Nachweis nicht relevant ist.

 

5.3       Einwirkungen

 

 

Die kmod -Werte (Modifikationsfaktoren) und Teilsicherheitsbeiwerte der jeweiligen Lasten können hier geändert werden. Diese Felder sind schon mit den oben zu sehenden Standardwerten vorbelegt.

 

5.4       Ländereinstellung für Wind- und Schneelast

 

 

Für die Ermittlung der Wind- und Schneelasten werden die Einstellungen des hier definierten Landes verwendet.

Gleiches gilt für das PLZ-Verzeichnis zur Ermittlung von Seehöhen, Wind- und Schneelastzonen.

 

 

6         Projektdetails

 

 

Die hinterlegten Daten erscheinen im Kopf des Nachweises:

 


 

7         Geometrie

 

 

 

7.1       Scheibe

 

Anzahl der Scheiben.

Die Einstellung kann auch unter „Produkt“ geändert werden:

 

 

7.2       Einbauwinkel

 

Horizontalverglasung      Winkel 0° bis 79°

                                               Begehbare Verglasung nur für Horizontalverglasung

Vertikalverglasung           Winkel 80° bis 100°

Absturzsichernde Verglasung und Streckenlast sind nur für Vertikalverglasung verfügbar.

Überhang                             Winkel101° bis 180°

 

 

 

 

 

7.3       Form (Geometrie)

 

Form des Glases

 

Hinweise

 

 

7.4       Lagerung

 

Art der Lagerung

 

Hinweise

 

 

7.5       Maße

 

Je nach Form sind hier die unterschiedlichen Abmessungen in mm anzugeben.

 

 

 

7.6       Geometrie im Modul Punkthalter

7.6.1 Standardeditor

 

 

Im Modul Punkthalter werden die Anzahl und Position der Teller- oder Klemmhalter festgelegt. Dafür steht Ihnen ein Standard-Eingabeeditor und eine Experteneditor zur Verfügung.

Einbauwinkel, Geometrie, Lagerung und Maße können, wie in Kapitel 7.2 bis 7.5 beschrieben, verändert werden. Zur Berechnung einer punktgehaltenen Scheibe ist jedoch nur eine Einfachverglasung möglich, was unter Kapitel 8 genauer erläutert wird.

Für die einfache, symmetrische Anordnung der Tellerhalter in der Scheibe wird aus der Liste die Anzahl der Halter ausgewählt, und dann der Abstand (ex und ey) der Tellerhalter zum Glasrand in X- und Y-Richtung.

 

Mit dem Symbol  öffnet sich folgendes Fenster:

 

 

Die Kennwerte der Zwischenlage, im Bild gelb gekennzeichnet, lassen sich unter Lagerbedingung Glas verändern. Als Eingabe sind E-Modul und Dicke der Zwischenschicht veränderbar. Diese Felder sind mit Erfahrungswerten aus der Praxis vorbelegt.

Die Lagerbedingungen Punkthalter bezieht sich auf die Befestigung des Punkthalters mit der Unterkonstruktion. Der Durchmesser der Bohrung und des Klemmtellers weichen in der Regel oft von den voreingestellten Werten ab. Die Eingabefelder cz,x,y beinhalten die Federsteifigkeit des Punkthalters.

 

 

 

7.6.2 Experteneditor mit Klemmhalter

 

 

Der Experteneditor ist für eine spezielle Anordnung der Punkt- und Klemmhalter gedacht. Dieser ist in vier Eingabefenster unterteilt:

1.    Einbauwinkel

2.    Polygon

3.    Lagerung

4.    Punkthalter

 

Zu 1. à Der Einbauwinkel wird wie gewohnt eingegeben.

Zu 2. à Die Form der Scheibe kann über die Koordinaten der Eckpunkte festgelegt werden.

Zu 3. à Die Lagerung der Seiten kann zwischen frei, fest und eingespannt ausgewählt werden.

Zu 4. à Punkthalter lassen sich entweder über die Icons in der Scheibe platzieren, oder über die Koordinaten des Bohrlochmittelpunktes. Damit lassen sich die einzelnen Punkthalter beliebig in der Scheibe anordnen.

Über das Symbol  lassen sich neue Eckpunkte oder Punkthalter zum Aufbau hinzufügen.

Über das Symbol  können Sie Koordinaten von Eckpunkten oder Punkthalter löschen.

 

Klemmhalter können der Scheibe über das Symbol  (neben der Spalte Lagerung) hinzugefügt werden.

 

Es öffnet sich daraufhin folgendes Eingabefenster:

Durch setzen der Haken oben, unten, links und rechts werden an den entsprechenden Seiten der Verglasung Klemmhalter eingefügt, welche dann in der Skizze erscheinen. Im Eingabefeld e [mm] wird der Abstand der Klemmhalter zum Glasrand definiert. Die Anzahl der Klemmhalter an einer Seite kann über die Pfeilsymbole geändert werden. Der Abstand der an einer Seite liegenden Klemmhalter zueinander wird in der Spalte Abstand angezeigt.

 

Die Geometrie des Klemmhalters lässt sich über das Symbol  (neben der Spalte Lagerung) in folgendem Fenster ändern:

Die Eingabewerte sind hier:

dE = Dicke der Zwischenschicht von Glas und Klemmhalter

E = E-Modul der Zwischenschicht

a = Glaseinstand im Klemmhalter

b = Breite des Klemmhalters

 

Die Klemmhalter werden nach Bestätigen dem Scheibenaufbau hinzugefügt.

Der Glasrand wird dann in Teilstücke zerlegt, und die Lagerung der Teilstücke automatisch gesetzt. Unter Polygon werden die Koordinaten der Punkte (Anfang/Ende eines Klemmhalters, Ecken) angezeigt, an denen sich die Lagerungsart ändert.

 

 

7.7       Geometrieeingabe im Modul Begehbar

7.7.1 Standardeditor

 

 

Der Scheibenaufbau muss laut DIN 18008 Teil 5 aus VSG mit mindestens drei Glasschichten bestehen. Deshalb ist unter Scheibe nur Einfachglas einstellbar.

Als Einbauwinkel stehen Werte von 0°-79° zur Auswahl.

Geometrie und Lagerung werden aus der Liste ausgewählt, und die Maße in Millimeter eingegeben.

 

7.7.2 Experteneditor

 

 

Im Experteneditor kann die Geometrie der Verglasung unter Polygon über die Koordinaten der Eckpunkte eingegeben werden.

Den einzelnen Seiten der Scheibe können Sie verschiedene Lagerungen zuweisen (fest, frei, eingespannt).

7.8       Membranspannung

 

 

Die Berechnung mit Membranspannung ist nur unter folgenden Voraussetzungen verfügbar und nach DIN 18008-1 zugelassen:

·         Addon „Membranspannung“ wurde aktiviert

·         Form: Rechteck

·         Lagerung: Allseitig

·         Keine Berücksichtigung des Schubverbundes bei VSG

 

Die Berücksichtigung der Membranspannung kann nur im Standardmodul und GlasGlobal Absturz ausgewählt werden.

Ein Hinweis auf die Berücksichtigung der Membranspannung in der Berechnung wird im Nachweis angegeben:

 

 


 

8         Aufbau definieren – Produkt

 

 

 

Einfachglas, 2fach- und 3fach-Isolierverglasung

 

Bearbeiten der markierten Schicht (Glas oder SZR)

Alternativ Doppelclick auf die Zeile in Liste oder die Schicht in der Zeichnung

 

Vordefinierte Produkte suchen.

Bei Auswahl eines Produktes wird der gesamte Aufbau ersetzt.

Siehe Kapitel „8.3Produkt suchen“

 

Speichert aktuellen Aufbau als Produkt

Siehe Kapitel „8.4Aufbau als Produkt speichern (nur Admin)“

 

Über einen rechten Mausklick auf eine Schicht in der Zeichnung erhalten Sie dieses Kontextmenü.

Die Menüeinträge entsprechen den oben beschriebenene Punkten.

Zusätzlich kann über die Funktion „Dicke ändern“ die Dicke des markierten Glases bzw. SZRs geändert werden, wobei die neue Dicke direkt eingegeben werden kann:


 

8.1       Glasscheibe definieren

 

 

 

8.1.1 Glasart

 

 

Legen Sie hier die Glasart fest.

Für VSG stehen nur Float, ESG (Float) und TVG zur Verfügung.

 

 

 

 

 

8.1.2 Einfachglas

 

 

  

Angabe der Dicke in mm

 

8.1.3 VSG

8.1.3.1   VSG symmetrisch

 

 

  

Angabe der Dicke für die Einzelglasscheiben in mm

 


Dicke und Art der Zwischenschicht

 

Anzahl der Glasscheiben und der daraus resultierende VSG-Aufbau

 

Ersatzdicke für die Berechnung der Durchbiegung (dw*) und der Spannung (ds*)

 

 

8.1.3.2   VSG asymmetrisch

 

Durch den neuen FEM-Rechenkern ist es nun möglich, asymmetrisches VSG zu berechnen. Zur Auswahl stehen bis zu acht Schichten eines beliebigen Aufbaus.

Dafür müssen lediglich Materialien (Float, ESG, TVG) und Dicken der Schichten eingegeben werden.

 

Einen Schubverbund können Sie auch bei asymmetrischem VSG berücksichtigen. Unterscheiden sich die Dicken der VSG-Scheiben zu stark, werden Sie unter Faktor Glasdicken darauf hingewiesen. Als Grenzwert für den Faktor ist in der Norm 1,7 geregelt.

 

 

8.1.3.3   Schubverbund bei VSG

 

Bei gesetztem Haken kann die Angabe des Schubmoduls der Zwischenschicht in N/mm² erfolgen.

 

Voraussetzungen:

·         Nur Rechteck

·         Keine Membranspannung

·         Anzahl bei asymmetrischen VSG-Scheiben  = 2 im Modul Standard & Absturz

·         Bis zu acht Schichten bei symmetrischem VSG im Standard- und Absturz-Modul möglich

·         Mit FEM-Berechnung (Modul Punkthalter & Begehbar) auch bis zu 8 Scheiben bei asymmetrischem VSG möglich

 

Hinweise

·      Zusätzlich zu „voller Verbund“ und „ohne Verbund“ wird das VSG „mit Schubmodul“ berechnet.

·      Die Berechnung „mit Schubmodul“ hat keinen Einfluss auf das Nachweisergebnis (OK, Spannung/Durchbiegung zu groß).

è Im Einzelfall muss der Benutzer entscheiden, ob ein erfüllter Nachweis „mit Schubmodul“ einen nicht erfüllten Nachweis „ohne Verbund“ ersetzt.

 

Ausgabe auf Nachweis:

 

 

 

8.1.4 Basisglas

 

Das Basisglas dient unter anderem der Definition des Herstellers.

Zusätzlich wird es für eine spätere Berechnung im Modul „SLT“ benötigt. Dabei werden die Spektraldaten des angegebenen Basisglases verwendet.

 

 

       Aktualisiert Suchergebnis gemäß eingesteller Filter

     Setzt Filter zurück und aktualisiert Suchergebnis

        Löscht markiertes Basisglas (nur Benutzerdefinierte, nur Admin)

      Editieren der Basisglases (nur Benutzerdefinierte, nur Admin)

      Neues Basisglas definieren. Die Eingabe erfolgt in folgender Maske:

           

 

            Spektraldaten SLT

Verknüpfung zu vorhandenem Basisglas, dessen Spektraldaten für eine spätere Berechnung im Modul SLT verwendet werden soll.

 

Glasart Vorbelegung

DieGlasart wird bei der Auswahl dieses Basisglases mit dem hier defnierten Wert vorbelegt.

 

 

8.2       SZR definieren

 

 

Dicke SZR in mm

 

Mit dem Pfeilsymbol gelangt man zum Gasmixer. Sollte das Voreingestellte Gas nicht dem der Voreinstellung entsprechen, kann damit ein benutzerdefiniertes Gas erstellt werden.

 

Auswahl des Gases aus vordefinierten Gasgemischen

 

Höhe der Sekundärdichtung in mm

 

Diese Angabe hat keinen Einfluss auf den Nachweis und dient lediglich zur Info.

 

 

Diese Angabe hat keinen Einfluss auf den Nachweis und dient lediglich zur Info.

Bei der Berechnung im Modul WinUw wird der hier eingestellte Abstandhalter verwendet.

 

8.3       Produkt suchen

 

 

       Aktualisiert Suchergebnis gemäß eingesteller Filter

     Setzt Filter zurück und aktualisiert Suchergebnis

        Löscht markiertes Produkt (nur Benutzerdefinierte, nur Admin)

      Editieren der Produktdaten (nur Benutzerdefinierte, nur Admin)

 ersetzt aktuellen Aufbau durch markiertes Produkt.

 

 

8.4       Aufbau als Produkt speichern (nur Admin)

 

Mit dieser Funktion kann der aktuelle Aufbau als Produkt gespeichert werden.

 

 

SLT

Produkt ist unter SLT verfügbar

 

GlasGlobal

Produkt ist unter GlasGlobal verfügbar

 

IDENT

Eindeutiger Kenner für das Produkt. Wird vom Programm vorgegeben.

 

 

9         Absturzsichernde Verglasung

 

Hier erfolgen die Angaben für den Nachweis von Absturzsichernden Verglasungen nach DIN 18008-4. Es ist auch möglich, punktgehaltene absturzsichernde Verglasungen zu berechnen.

Die ausgewählte Kategorie erscheint auf der ersten Seite des Nachweises:

 

9.1       Kategorie A

 

 

Einschränkungen:

1.    Einfachverglasungen müssen aus VSG bestehen.

2.    Für die stoßzugewandte Seite (Angriffsseite) von Mehrscheiben-Isolierglas darf nur VSG, ESG oder Verbundglas (VG) aus ESG verwendet werden.

3.    Generell muss mindestens eine Scheibe eines Mehrscheiben-Isolierglases aus VSG bestehen.

4.    Mehrscheiben-Isolierverglasungen mit ESG auf der Angriffsseite dürfen unmittelbar hinter dieser Scheibe grob brechende Glasarten (z. B. Floatglas) enthalten, wenn beim Pendelschlagversuch kein Glasbruch der angriffsseitigen ESG-Scheibe auftritt.

9.2       Kategorie B

 

 

9.2.1 Einschränkungen

 

1.    Nur VSG verwendbar

2.    Nur 1fach-Scheiben

3.    Lagerung ist immer „unten eingespannt“

 

9.2.2 Nachweis Ausfall Element

 

Nach DIN 18008-4, 6.1.2 ist für Kategorie B zusätzlich der Ausfall eines beliebigen Elements der Glasbrüstung nachzuweisen.

 

Hinweise:

·      γm aus Vorgaben

·      fk mit Berücksichtigung von Faktoren gem. DIN 18008-1, 8.3.8 und 8.3.9

·      γG/Q = 1

·      VSG wird ohne Verbund gerechnet

·      nur Lastfall Streckenlast wird nachgewiesen

 

Bei geschützten Kanten muss nur der Ausfall einer VSG-Schicht nachwiesen werden.

Der Nachweis der verbleibenden VSG-Schichte(n) wird mit der angegebenen Streckenlast durchgeführt.

 

 

Bei ungeschützten Kanten ist der Ausfall des gesamten Elements nachzuweisen.

·         Die Nachbarscheibe, die die aus dem Ausfall resultierende Zusatzlast mittragen muss, hat den gleichem Aufbau

·         Nachweis für eine wirksame Breitebwirk= 0,5 m

·         Nachweis mit Zusatzlastqz = Streckenlast * BreiteAusfall / bwirk

 

Nachbarelement muss gesamte Ausfalllast tragen

q(Nachweis) = qz * (1 + BreiteAusfall/ bwirk)

 

Nachbarelement muss nur halbe Ausfalllast tragen

q(Nachweis) = qz * (1 + BreiteAusfall/ (2 * bwirk))

 

 

 

9.3       Kategorie C1

 

 

 

Einschränkungen:

1.  Nur VSG verwendbar

2.  Nur 1fach-Scheiben


 

9.4       Kategorie C2

 

 

Einschränkungen:

1.  Alle Einfachverglasungen sind in VSG auszuführen. Abweichend hiervon dürfen allseitig linienförmig gelagerte Einfachverglasungen der Kategorie C2 auch in ESG ausgeführt werden.

2.  Für Mehrscheiben-Isolierverglasungen der Kategorie C2 darf für die stoßzugewandte Seite nur VSG, ESG oder VG aus ESG verwendet werden.

 

9.5       Kategorie C3

 

 

Einschränkungen:

1.  Alle Einfachverglasungen sind in VSG auszuführen.

2.  Für Verglasungen der Kategorie C3 gelten hinsichtlich der verwendbaren Glaserzeugnisse die Anforderungen der Kategorie A.

9.6       Nachweis der Stoßsicherheit

 

Für den Nachweis der Stoßsicherheit gilt folgender Ablauf:

1.  Nachweis nach DIN 18008-4, Anhang B

2.  Nachweis nach DIN 18008-4, Anhang C.2, wenn Anhang B nicht erfüllt ist

3.  Wenn weder Anhang B noch C.2 erfüllt sind, erfolgt ein entsprechender Hinweis unter dem Ergebnis:

 

 

9.6.1 Tabellenverfahren (DIN 18008-4, Anhang B)

 

Voraussetzungen:

·      Geometrie liegt innerhalb zulässiger Abweichung von Rechtecksform nach Anhang B

·      Min SZR = 12mm

·      Max SZR = 20 mm

·      Keine Emaillierung

·      Der Aufbau entspricht der Vorgabe aus DIN 18008-4, Tabelle B.1

 

Hinweis:

Beachten Sie, dass die Richtung von Angriff- nach Absturzseite durch die Einstellung unter „Streckenlast“ definiert wird:

 

Ausgabe im Editor:

 

Ausgabe auf Nachweis:

 

 

 


 

9.6.2 Vereinfachtes Nachweisverfahren (DIN 18008-4, Anhang C.2)

 

Voraussetzungen:

·      Geometrie liegt innerhalb zulässiger Abweichung von Rechtecksform nach Anhang B

·      Min SZR = 12mm

·      Nur Zwei-, drei- und allseitige Lagerung -> nicht möglich für Kategorie B

·      Glasdicken: min. 1 x 6 mm, max. 2 x 19 mm

·      Vierseitig: maximal b = 2,0 m; h = 4,0 m

·      Zwei-/dreiseitig: nur Kat. C, min. b = 0,7m; max. b = h = 2,0 m

 

Hinweise:

·      γG/Q = 1

·      Rd = kmod * fk / γm

fk ohne Berücksichtigung von Faktoren gem. DIN 18008-1, 8.3.8 und 8.3.9

kmod aus Tabelle C.1 (DIN 18008-4)

γm = 1

·      VSG wird mit vollem Verbund gerechnet

·      Nachweis der Tragfähigkeit mit Punktlast P = 8,5 kN auf einer Fläche von 20x20 cm in Plattenmitte

 

 

Ausgabe im Editor:

 

Ausgabe auf Nachweis (Ergebnis, 1. Seite):

 

Ausgabe auf Nachweis (nach den Lastfällen, letzte Seite):

 

 


 

10      Wind- und Schneelast

10.1   Allgemeines

10.1.1 Windlasten nach EN 1991-1-4

 

Hinweise:

·         Beschränkung auf Gebäude bis max. 300 m Höhe und nicht schwingungsfähige Gebäude (bis 25 m Höhe generell nicht schwingungsanfällig)

·         Überschreitungswahrscheinlichkeit: 2 %

·         Wiederkehrperiode: 50 Jahre

 

Abhängigkeiten:

·         Geographische Lage (Windzone), Geländebeschaffenheit (Geländekategorie) und Windgeschwindigkeit

·         Grundriss des Gebäudes

·         Höhe des Gebäudes

·         Lage der Teilfläche im Gebäude

·         Windrichtung

·         Gebäudeöffnung

 

Windlast

 in kN/m²

Mit:       =    Windlast in kN/m²

 =   aerodynamischer Beiwert (Abhängig von: Fläche des Bauteils, Lage des Bauteils im Gebäude, Verhältnis aus Höhe zu Tiefe des Gebäudes in Windrichtung, Dachneigung, Windrichtung)

 =     Geschwindigkeitsdruck (Abhängig von: Windzone, Geländekategorie, Bezugshöhe)

 =      Bezugshöhe (Abhängig von: Verhältnis aus Höhe zu Breite des Gebäudes quer zur Windrichtung, Einbauhöhe des Bauteils)

 

 

10.1.2 Schneelasten nach EN 1991-1-3

 

Hinweise:

·         Gilt für bauliche Anlagen, i.d.R. bis 1500 m ü. NHN

·         Überschreitungswahrscheinlichkeit: 2 %

·         Wiederkehrperiode: 50 Jahre

 

 

 

 

Abhängigkeiten:

·         Standort mit der lokalen Klimazone und der topografischen Höhe

·         Bauwerksgeometrie

 

Schneelast:

Mit:       =   Schneelast in kN/m²

 = Formbeiwert der Schneelast (Beschreibt das Verhältnis zwischen der Schneemenge auf dem Dach und der gefallenen Schneemenge)

 = charakteristischer Wert der Schneelast auf dem Boden in kN/m²

 

10.1.3 Wind- und Schneelasten im Modul Begehbar

 

Falls im Modul Begehbar gerechnet wird, werden die Wind- und Schneelast nicht berücksichtigt.

 

 

10.2   Modulaufruf

 

Der Aufruf erfolgt im Tree über „Wind-/Schneelast“:

 

 

Hinweis:

Die im Folgenden beschriebenen Funktionen (ab Kapitel 10.3) stehen nur zur Verfügung, wenn das Addon „Wind-/Schneelast Experte“ aktiviert wurde.

Ansonsten ist die Funktionalität auf eine manuelle Eingabe der resultierenden Wind- und Schneelasten beschränkt.

Das Eingabefenster der Standard Wind- und Schneelasten für die manuellen Eingaben sieht wie folgt aus:

 

 

10.3   Einbauort

 

 

 

10.3.1 Lasteinflussfläche

 

Die Lasteinflussfläche A wird entsprechend der unter „Geometrie“ eingegebenen Glasabmessung vorbelegt.

 

DIN EN 1991-1-4, 7.2.1

Die Außendruckbeiwerte cpe für Bauwerke und Gebäudeabschnitte hängen von der Größe derLasteinflussfläche A ab. Sie werden in den für die entsprechende Gebäudeform maßgebenden Tabellen fürLasteinflussflächen von 1 m² und von 10 m² als cpe,1 bzw. cpe,10 angegeben.

 

 

 

Für 1 m²< A < 10 m² gilt:

cpe = cpe,1 - (cpe,1 -cpe,10) log10 A

 

 

10.3.2 Ortsinfo

 

Setzt Straße, PLZ und Ort aus den Projektdetails und ruft anschließend die zugehörigen Daten in der Ort Info ab

 

Öffnet das PLZ-Verzeichnis. Dabei werden Windzone, Schneelastzone, Ortshöhe über NHN und Kennzeichen für Norddeutsches Tiefland ermittelt.

 

 

Ruft die angegebene Adresse in Google Maps auf

 

Zeigt die angegebene Adresse in Google Earth an.

Voraussetzung ist die Installation von Google Earth.

In Google Earth kann die Ortshöhe über NHN abgelesen werden:

 

 

10.3.3 Geländekategorien

 

Geländekategorie I

Offene See; Seen mit mindestens

5 km freier Fläche in Windrichtung; glattes flaches Land ohne Hindernisse

 

 

 

Geländekategorie II

Gelände mit Hecken, einzelnen Gehöften, Häusern oder Bäumen,

wie z.B.Landwirtschaftliches Gebiet

 

 

 

Geländekategorie III

Vorstädte, Industrie- oder Gewerbegebiete; Wälder

 

 

 

Geländekategorie IV

Stadtgebiete, bei den mindestens

15 % der Fläche mit Gebäuden bebaut sind, deren mittlere Höhe 15 m überschreitet

 

 


 

10.3.4 Schneelastzonen

 

Öffnet Karte zur manuellen Auswahl der der Schneelastzone:

 

 


 

10.4   Gebäude

 

 

Gebäudemaße

Festlegung der Gebäudeabmessungen

 

Innendruck

Der Innendruck wird nur berücksichtigt, wenn es sich um ein hallenartiges Gebäude handelt. Geben Sie unter „Wand offen“ jeweils den Anteil der Öffnungen an den Wänden 1 bis 4 an.

Mit „Höhe Öffnung Zi“ geben Sie die Bezugshöhe für die Berechnung des Innendruckes an.

Bei der Auswahl von „hallenartiges Gebäude“ erscheint zusätzlich das Ergebnisfenster für den Innendruck auf dem Reiter „Auswertung“.

 

 

 

10.5   Bauteil/Dach

 

 

Bauteil

Wählen Sie hier das Bauteil aus, in dem das Fenster eingebaut wird.

Die Dachneigung wird gleich dem Einbauwinkel aus „Geometrie“ gesetzt.

Falls es sich bei Ihrem Projekt um eine Vertikalverglasung handelt, können als Bauteil lediglich Wand und Außenwandbekleidung durchlässig ausgewählt werden.

 

Einbaulage

Lage der Verglasung innerhalb der Wand oder des Daches

 

Höhensprung

Angaben zur Ermittlung der Schneelast bei Höhensprüngen an Dächern

nach DIN EN 1991-1-4, 5.3.6.

b1        Breite hoher Gebäudeteil

b2        Breite niedriger Gebäudeteil

b3        Lastbreite, von der der Schnee auf niedrigeren

Gebäudeteil abrutschen kann

hH          Höhe des Höhensprunges

αH        Dachneigung des hohen Gebäudeteils

ls          Verwehungslänge

            ls = 2 * hH

            wobei 5 ≤ls≤ 15 m

µ1        = 0,8

µs           Formbeiwert für abgleitenden Schnee

µw        Formbeiwert für Schnee unter Berücksichtigung

            von Wind

µ2           = µs + µw

 

Ermittlungµs

αH≤ 15°:

            µs = 0

αH> 15°:

µsist mit Hilfe einer zusätzlichen Last von 50% der größten Gesamtschneelast auf der angrenzenden Dachneigung der oberen Dachfläche zu ermitteln. Diese Gesamtschneelast wird auch bei Dachneigungen > 30° stets mit µ1= 0,8 angesetzt, damit nicht eine Last ermittelt wird, bei der Anteile der Schneelast

bereits abgerutscht sind.

Somit ergibt sich:     0,5 * b3 * 0,8 * sK= 0,5 * µs * sK * ls

Und hieraus:                        µs = 0,8 * b3 / ls         

 

Ermittlungµw

HH≤ 0,5 m

            µw = 0

HH> 0,5 m     

µw = (b1 + b2) / 2hH≤  2hH / sK - µs

 

Begrenzungµ2

Generell:                   0,8 ≤µ2≤ 2,4

Für b2 ≤ 3 m:             0,8 ≤µ2≤ 2

Für sK> 3,0 kN/m²:   1,2≤µ2≤ 6,45 / sK0,9

Norddt. Tiefland       2,3 * µ2≤ 4  woraus sich ergibt  µ2≤ 1,74

10.6   Add-On Vordach

 

In diesem Add-On lassen sich Vordächer nach DIN EN 1991-1-4/NA, Anhang NA.V berechnen.

 

 

Um bei einem Vordach die maximale Windlast zu erhalten, muss der Kantenabstand ux=0 gesetzt werden.

Die ermittelte Windlast ist unabhängig von der Windrichtung und somit für alle Windrichtungen gleich.

Zwischenwerte in DIN EN 1991-1-4/NA, Tabelle NA.V für das Verhältnis von hv/h und hv/dv (Aufwärtslast) werden interpoliert.

 

Für die Ermittlung der Schneelast kann hier auch mit Höhensprung gerechnet werden:

 

 

10.7   Auswertung

 

 

Hier werden die Kenngrößen für die Wind- und Schneelasten zusammengefasst.

 

Schnee

si = µ * sk                  gibt den Wert für die Schneelast auf das Dach an

si*cos²a                     Schneelast auf das Dach multipliziert mit dem cos²a zur Berücksichtigung der tatsächlichen Schneelast des Daches

 

Wind

Resultierende Lasten für die Lastfälle Druck und Sog

 

 

10.7.1 Manuelle Eingabe

 

 

Werden die Haken bei „Manuelle Eingabe“ nach obiger Vorgabe gesetzt, können die Schnee- und Windlasten manuell eingegeben werden.

 

 

 

10.7.2 Überlagerung Wind Aussen und Innen

 

Die Überlagerung von Aussen und Innen erfolgt nach folgendem Schema:

 

 

1.  Lastfall Druck

    1. Ermittlung maximaler Druck Aussen
    2. Ermittlung zugehöriger Sog Innen

 

2.  Lastfall Sog

    1. Ermittlung maximaler Sog Aussen
    2. Ermittlung zugehöriger Druck Innen

 

Ausgabe im „Expertenausdruck“, Beispiel 2fach:

 

 

 


 

 

11      Klimalast

 

 

Ohne spezielle Angaben sind die Standardwerte zu benutzen. Wenn Sie Einfachverglasungen berechnen, spielt die Klimalast keine Rolle. Die Klimalast wird für diesen Fall automatisch aus dem Navigations-Tree ausgeblendet.


 

12      Ortshöhe

 

 

Ohne

Keine Lasten

 

Standardwerte

Ohne Kenntnis von Einbau- und Produktionshöhe sind die Standardwerte zu verwenden

 

Produktionshöhe bekannt

Ermittlung der Produktionshöhe über Ortssuche oder Postleitzahl

 

Einbauhöhe bekannt

Ermittlung der Einbauhöhe über Ortssuche oder Postleitzahl

 

Beide Höhen bekannt

Ermittlung der Produktions- und Einbauhöhe über Ortssuche oder Postleitzahl


 

13      Streckenlast

 

 

Einschränkungen

·      Nur für Vertikalverglasung

·      Nur für Rechtecke

 

 

Eingaben

·      Angriffshöhe in mm

·      Last in kN/m

·      Seite des Lastangriffes (Innen- oder Außenscheibe)

 

 

14      Nutzlast

 

Eine definition der Nutzlast ist lediglich im Modul Begehbar notwendig. Hier gibt die Norm (DIN EN 1991-1-1/NA, Tab. 6.1DE) eine Tabelle vor, welche Räume und Bereiche in Nutzungskategorien unterteilt. Diese sind:

Werte der Nutzlast und der Angriffspunkt können durch benutzerdefinierte Eingaben verändert werden.

 

 

 

 

 

Die Einzelnen Kategorien können Sie folgender Tabelle entnehmen:

Kategorie

Nutzungsart

Beispiele

qk

[kN/m²]

Qk5)

[kN]

A1

Spitzböden

Zugänglicher Dachraum bis 1,80m lichte Höhe, der für Wohnzwecke nicht geeignet ist

1,0

1,0

A2

Wohn-/Aufenthaltsräume

Decken mit ausreichender Querverteilung der Lasten, Räume und Flure in Wohngebäuden, Hotelzimmer und Bettenräume in Krankenhäuser

1,5

-

A3

Wie A2, jedoch ohne ausreichende Querverteilung der Lasten

2,03)

1,0

B1

Büro-/Arbeitsflächen, Flure

Flure in Bürogebäuden, Büroflächen, Arztpraxen ohne schwere Geräte, Aufenthaltsräume, Stationsräume, Kleinviehställe

2,0

2,0

B2

Kellerräume in Wohngebäuden, Flure/Küchen in Krankenhäuser, Hotels, Altenheime, Behandlungsräume in Krankenhäuser, Operationsräume ohne schweres Gerät

3,0

3,0

B3

Wie B1 und B2, jedoch mit schwerem Gerät

5,0

4,0

C1

Versammlungsräume,

Flächen die der Ansammlung von Personen dienen

(Ausnahme: unter A,B,D,L festgelegte Kategorien)

Flächen mit Tischen, z.B. Kindergarten, Schulräume, Cafés, Restaurant, Empfangsräume, Lehrerzimmer

3,0

4,0

C2

Flächen mit fester Bestuhlung, z.B. in Kirchen, Theater, Kinos, Hörsäle, Wartesäle, Kongresssäle

4,0

4,0

C3

Frei begehbare Flächen, z.B. Museumsflächen, Ausstellungsflächen, öffentliche Eingangsbereiche, Hotels, sowie die zur Nutzungskategorie C1-C3 gehörigen Flure

5,0

4,0

C4

Sport und Spielflächen, z.B. Tanzsäle, Sporthallen, Gymnastik- und Fitnessräume, Bühnen

5,0

7,0

C5

Flächen für große Menschenansammlungen, z.B. für Konzertsäle, Terrassen, Eingangsbereiche, Tribünen mit fester Bestuhlung

5,0

4,0

C6

Flächen mit regelmäßiger Nutzung aufgrund von erheblichen Menschenansammlungen, Tribünen ohne feste Bestuhlung

7,5

10,0

D1

Verkaufsräume

Flächen von Verkaufsräumen bis 50 m² Grundfläche in Wohn-/Bürogebäuden oder ähnliche

2,0

2,0

D2

Flächen in Einzelhandelsgeschäften und Warenhäuser

5,0

4,0

D3

Wie D2, jedoch mit erhöhten Einzellasten durch hohe Lagerregale

5,0

7,0

E1.1

Lager, Werkstätten, Fabriken, Ställe

Flächen in Fabriken/Werkstätten1) mit leichtem Betrieb, Flächen in Großviehställen

5,0

4,0

E1.2

Allgemeine Lagerflächen, Bibliotheken

6,02)

7,0

E2.1

Flächen in Fabriken/Werkstätten1) mit mittlerem oder schwerem Betrieb

7,52)

10,0

T14)

Treppen/Treppen-podeste

Treppen und Podeste in Wohn-/Bürogebäuden und Arztpraxen ohne schweres Gerät

3,0

2,0

T24)

Alle Treppen und Podeste die nicht T1 oder T3 entsprechen

5,0

2,0

T34)

Zugänge und Treppen von Tribünen ohne feste Sitzplätze, die als Fluchtweg dienen

7,5

3,0

Z4)

Balkone, Zugänge, o.ä.

Dachterrassen, Balkone, Ausstiegspodeste, Laubengänge, Loggien

4,0

2,0

1) Nutzlasten in Fabriken und Werkstätten gelten als vorwiegend ruhend. Im Einzelfall sind sich häufig wiederholende Lasten je nach

   Gegebenheit als nicht vorwiegend ruhende Lasten einzuordnen.

2) Bei diesen Werten handelt es sich um Mindestwerte. In Fällen, in denen höhere Lasten vorherrschen, sind die höheren Lasten

   anzusetzen.

3) Für die Weiterleitung der Lasten in Räumen mit Decken ohne ausreichende Querverteilung auf stützende Bauteile darf der

   angegebene Wert um 0,5 kN/m² abgemindert werden.

4) Hinsichtlich der Einwirkungskombinationen sind die Einwirkungen der Nutzungskategorie des jeweiligen Gebäudes oder

   Gebäudeteils zuzuordnen.

5) Falls der Nachweis der örtlichen Mindesttragfähigkeit erforderlich ist (z. B. bei Bauteilen ohne ausreichende Querverteilung der

   Lasten), so ist er mit den charakteristischen Werten für die Einzellast Qk ohne Überlagerung mit der Flächenlast qk zu führen. Die

   Aufstandsfläche für Qk umfasst ein Quadrat mit einer Seitenlänge von 50 mm.

 

 

 

15      Lastfallkombinationen

 

 

 

Anzeige der Lastfälle für die Nachweisführung:

 

 (am rechten Rand des Fensters)

Fügt einen benutzerdefinierten Lastfall hinzu. Die Eingabe erfolgt in folgender Maske:

 

 

Löscht den ausgewählten Lastfall (nur Benutzerdefinierte)

 

Markierten Lastfall bearbeiten (nur Benutzerdefinierte)

 

Setzt Lastfälle auf Standard zurück

 

 (oder Doppelklick auf Zeile)

Lastfall im Nachweisausdruck anzeigen ja/nein

 

Setzt alle Lastfälle auf Drucken = Ja

 

Setzt alle Lastfälle auf Drucken = Nein

 

 

15.1   Lastfall Bruch

 

Beim Lastfall Bruch wird berechnet, ob die Ausnutzung der Scheibe noch gegeben ist, wenn bei Isolierglas die oben liegende Scheibe bricht, und das Gewicht auf der Scheibe darunter lastet. Die Lastfälle Bruch sind generell schon voreingestellt.

Es ist jedoch auch möglich, einen Lastfall Bruch selbst zu definieren und den voreingestellten Lastfallkombinationen hinzuzufügen.

Dazu markieren Sie in den Lastfallkombinationen beispielsweise den Lastfall Bruch B1:

Dann klicken Sie auf der rechten Seite des Fensters den Button  um einen neuen Lastfall hinzuzufügen.

Es öffnet sich dann ein Fenster zur Eingabe der Psi-Werte für den Lastfall.

Bei „Bruch der äußeren Scheibe“ (DIN 18008-2, 5.8) geht es um „außergewöhnliche Belastung“ (EN 1055-100, 9.4, Gl. 15).

Mit Ad = „Eigengewicht Scherben“ ergeben sich folgende maßgebenden Lastfälle, die in GlasGlobal voreingestellt sind:

 


 

 

 

15.2   Norddeutsches Tiefland

 

Als weitere außergewöhnliche Last lässt sich im Programm unter Wind-/Schneelast „Norddeutsches Tiefland“ auswählen. Die der Last entsprechenden Lastfallkombinationen werden mit der Bezeichnung „S1“ – „S-4“ automatisch hinzugefügt und berechnet.  Eigene Lastfälle für norddeutsches Tiefland können wie in Kapitel 15.1 hinzugefügt werden

 

 

16      Ergebnis

 

Über dem Arbeitsbereich wird das Gesamtergebnis angezeigt:

 

Der Reiter „Ergebnis“ zeigt die Vorschau der detaillierten Reporte an.

 

Die Ausgabe erfolgt über folgende Buttons in der Toolbar:

      Ausgabe auf Drucker

       Export als PDF

 

 

Nachweis (ohne Skizzen)

Statischer Nachweis einschl. der Liste der einzelnen Lastfälle ohne Skizzen

 

 

Wind-/Schneelastlast

Im Ausdruck Wind-/Schneelast werden alle relevanten Daten zur Ermittlung dieser Lasten angegeben, sowie die resultierende Last für Winddruck, Windsog und Schneelast.

 

 

Ergebnisausdruck – Tragfähigkeit

Detaillierte Aufstellung der einzelnen Lastfälle für den Spannungsnachweis

 

 

Ergebnisausdruck - Gebrauchstauglichkeit

Detaillierte Aufstellung der einzelnen Lastfälle für den Durchbiegungsnachweis

 

Nachweis (Durchbiegungsskizzen)

Statischer Nachweis einschl. der Liste der einzelnen Lastfälle jeweils mit Durchbiegungsskizze

Ergebnisdetail

Übersicht für die einzelnen Lastfälle

Alle grünenZeilen liegen im zulässigen Bereich, alle roten Zeilen überschreiten die maximal zulässigen Werte.

 

 

Nachweis FEM Bilder

Berechnen Sie ein Projekt mit dem Modul Punkthalter oder Begehbar, steht aufgrund der FEM-Berechnung noch ein zusätzlicher Ergebnisausdruck zur Verfügung. Dieser beinhaltet für jeden Lastfall Fehlfarbenbilder der Durchbiegung und Spannung.

Auf der letzten Seite dieses Ausdrucks befindet sich ein FEM-Ausdruck, der die wichtigsten Kennwerte sowie das generierte FEM-Netz darstellt.

 

Fehlfarbenbilder eines Lastfalls

 

Ausschnitt aus dem FEM-Ausdruck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17   Sehnenverkürzung

 

Hinweise:

·      Wird automatisch berechnet

·      Angabe des Lastfalles bei dem die maximale Durchbiegung und somit die maximale Sehnenverkürzung auftritt.

·      max. Sehnenverkürzung = 8 * fmax² / (3 * Stützweite)

 

Ausgabe auf Nachweis (Ergebnis, 1. Seite):

 

 

 

18      Vorschlagsmodul

18.1   Glasdicken

 

Hier werden die möglichen Verglasungsdicken außen und innen ermittelt, für die der statische Nachweis mit den aktuell hinterlegten Lasten erfüllt ist.

Für VSG wird die Dicke der Einzelscheibe angegeben.

 

 

 

Dickere Scheibe möglichst außen bzw. oben

 

Beide Scheiben gleich dick

 

Dickere Scheibe möglichst innen bzw. unten

 

Glasdicken, für die der Nachweis nicht erfüllt ist, werden nicht angezeigt

 

Glasdicken übernehmen und Nachweis durchfüren

 

 

18.2   Größenmatrix

 

Hier werden die Ergebnisse (Ausnutzung in %) für die aktuell hinterlegten Lasten in Abhängigkeit von Breite und Höhe angezeigt.

 

 

Werte <= 100% grün

Werte > 100% rot bzw. orange

 

Matrix für Spannung (Tragfähigkeit)

 

Matrix für Durchbiegung (Gebrauchstauglichkeit)

 

Farbverlauf von grün über orange nach rot

 

Farben nur grün und rot

 

Abmessungen übernehmen und Nachweis durchfüren

 

Exportiert die angezeigte Matrix nach Excel

 

 

 

 

 

 

 

19      FEM Bilder/Grafikoberfläche

 

Unter FEM-Bilder in der Navigation können Sie, sofern Sie mit Modul Punkthalter oder Begehbar rechnen, die Ergebnisse der Berechnung grafisch anzeigen. Dazu wählt man in der Navigation aus der Liste den untersten Punkt „FEM-Bilder“.

 

In der Kopfzeile der Grafikoberfläche kann der Lastfall ausgewählt werden, welcher angezeigt werden soll. Zudem können Sie zwischen Spannungen und Durchbiegung auswählen, und welche Scheibe angezeigt werden soll.

Mit Hilfe der Maus kann die Scheibe beliebig rotiert werden, und die Durchbiegung um einen beliebigen Faktor erhöht werden.

Linke Maustaste: Drehung der Scheibe

Rechte Maustaste: Verschieben der Scheibe

Mausrad: Vergrößern/Verkleinern

 

20      Projekthandling

 

Die Projekte werden als Positionen zu einem Bauvorhaben zusammengefasst. Das unten gezeigte Fenster finden Sie in der rechten oberen Ecke bei jedem Modul.

 

 

Bauvorhaben, Position und Bezeichnung korrespondieren mit den Projektdaten:

 

20.1   Bauvorhaben wechseln

 

1.     Button  in der Toolbar

2.     Auswahl des Bauvorhabens in der folgenden Maske

           Aktualisiert Suchergebnis gemäß eingesteller Filter

          Setzt Filter zurück und aktualisiert Suchergebnis

            Löscht markiertes Bauvorhaben einschl. aller Projekte bzw. das markierte Projekt (nur Admin)

 

3.     Bestätigen mit OK

20.2   Projekt wechseln

 

Der Wechsel zwischen den Projekten erfolgt durch Klick auf das gewünschte Projekt in der Liste.

 

20.3   Neue Position anlegen

 

       Legt eine neue leere Position an

 

20.4   Position kopieren

 

      Legt eine neue Position als Kopie der aktuellen Position an

 

20.5   Position löschen

 

       Löscht aktuelle Position

 

20.6   Bauvorhaben umbenennen

 

       Ändert die Bezeichnung für das aktuelle Bauvorhaben bei allen zugehörigen Projekten:

 

 

 

20.7   Neues Bauvorhaben

 

       Legt ein neues Bauvorhaben mit angegebener Bezeichnung an:

 


 

21      Vorzeichenregelung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22      Links

 

Sommer Informatik Homepage:

www.sommer-informatik.de

 

GlasGlobal Homepage:

www.glas-global.de

 

FEM Grafikoberfläche:

http://glscene.org