Sommer Informatik GmbH

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Handbuch

SLT

v7.1

 

 


1        Toolbar. 4

2        Projektdaten. 4

3        Stammdaten Materialien. 5

3.1          Suche Materialien. 5

3.2          Aufbau als Produkt speichern (nur Admin) 6

3.3          Benutzerdefinierte Produkte löschen (nur Admin) 7

3.4          Produkt suchen. 7

3.5          Datenimport. 8

4        Aufbau der Schichten editieren. 9

4.1          Schicht einfügen. 9

4.2          Schicht verschieben. 10

4.3          Schichtlöschen. 11

4.4          Schichtdicke ändern. 11

4.5          Gasgemisch ändern. 12

4.6          Schichtaufbau. 13

5        Ergebnis. 14

6        Leistungserklärung und CE. 14

6.1          Vorschau. 15

6.2          Sprache festlegen. 16

6.3          Einstellungen LE / CE (nur Admin) 16

6.3.1      Leistungserklärung – Allgemein. 17

6.3.2      Leistungserklärung - Merkmale. 18

6.4          Einstellungen Drucken (nur Admin) 19

6.4.1      Ausdruck. 19

6.4.2      Designer Ausdrucke. 20

6.4.3      Standardausdruck wiederherstellen. 20

7        Projekthandling.. 20

7.1          Bauvorhaben wechseln. 21

7.2          Projekt wechseln. 21

7.3          Neue Position anlegen. 21

7.4          Position kopieren. 21

7.5          Position löschen. 21

7.6          Bauvorhaben umbenennen. 22

7.7          Neues Bauvorhaben. 22

8        Experteneditor. 22

8.1          Belüftete Zwischenräume. 22

8.1.1      Belüftungsgrad ändern. 23

8.1.2      Erläuterungen zum Belüftungsgrad. 24

8.2          Einbau im SZR. 25

8.3          Randbedingungen ändern. 26

8.4          Lamellen erzeugen (Lamellenmodul) 27

8.5          Siebdruckglases erzeugen. 28

9        Import Spektraldaten. 29

9.1          Aufbau der Importdatei 29

9.2          Feldebeschreibung.. 30

9.3          Import durchführen. 33

10      Extractor (Addon) 35

10.1        Allgemeines. 35

10.2        Import durchführen. 36

10.2.1         Spektraldaten festlegen. 36

10.2.2         Auswahl der Extrahierungsmethode. 36

10.2.3         Angabe der Schichtdicken. 37

10.2.4         Basisglas und PVB-Folie (nur bei Beschichtung zu PVB) 37

10.2.5         Angabe zu den Stammdaten der Beschichtung bzw. PVB-Folie. 39

10.2.6         Berechnung durchführen. 39

10.2.7         Import durchführen. 39

10.3        Protokoll Extractor. 40

11      ASHRAE. 41

11.1        Allgemeines. 41

11.2        Randbedingungen. 42

11.3        Emissionsgrad.. 42

11.4        Gase. 43

11.5        SHGC-Wert. 43

11.6        Ausdruck. 43

 


 

 

1         Toolbar

 

Funktionen (von links nach rechts)

Neu

Leert die Arbeitsfläche und erstellt eine neue Position, welche zum aktuellen Bauvorhaben hinzugefügt wird

Suchen

Öffnet die Projektsuche

Speichern

Speichert das aktuelle Projekt incl. PDF für Ergebnis, LE und CE

Drucken

Druckt diegeöffnete Position

PDF Export

Exportiert den angezeigten Report als PDF

Rechnen

Führt die Berechnung durch

Undo

Macht den letzten Bearbeitungsschritt rückgängig

Redo

Macht die letzte „Undo“-Aktion rückgängig

Hilfe

Ruft diese Hilfe auf

Beenden

Beendet den Editor und speichert das aktuelle Projekt

 

 

2         Projektdaten

 

Hier erfolgen die Angaben zum Projekt.

Projekte werden je Bauvorhaben zusammengefasst.

 

 

 

3         Stammdaten Materialien

 

In diesem Bereich werden alle für den aktuellen Bearbeiter sichtbaren Materialien und Produkte angezeigt, gruppiert nach Typ/Hersteller/Gruppe.

 

Mit einem Doppelklick auf ein Material wird das Material dem aktuellen Aufbau hinzugefügt. Alternativ lässt sich das Material per Drag &Drop an die gewünschte Stelle imAufbau ziehen.

 

 

 

 

3.1       Suche Materialien

 

Über das Suchfeld lässt sich der Baum filtern. Es werden nur noch Materialien angezeigt, deren Bezeichnung den angegeben Suchbegriff enthalten.

 

Die Tastenkombination Strg + F springt direkt in das Suchfeld.

 

 


 

3.2       Aufbau als Produkt speichern (nur Admin)

 

 

Mit dieser Funktion kann der aktuelleAufbau als Produkt gespeichert werden.

 

 

SLT

Produkt ist unter SLT verfügbar

 

GlasGlobal

Produkt ist unter GlasGlobal verfügbar

 

IDENT

Eindeutiger Kenner für das Produkt. Wird automatisch vergeben.

 

OK

Speichert den Aufbau

Das neue Produkterscheint nunbei den Materialien unter

Produkt -> BENUTZERDEFINIERT gruppiert nach Hersteller und Gruppe.

 

 

 

 

3.3       Benutzerdefinierte Produkte löschen (nur Admin)

 

 

1.     Produkt in Tree markieren

2.     Button

3.     Meldung bestätigen

 

 

 

3.4       Produkt suchen

 

 

Button öffnet Fenster mit den verfügbaren Produkten:

 

       Aktualisiert Suchergebnis gemäß eingesteller Filter

     Setzt Filter zurück und aktualisiert Suchergebnis

        Löscht markiertes Produkt (nur Benutzerdefinierte, nur Admin)

      Editieren der Produktdaten (nur Benutzerdefinierte, nur Admin)

ersetzt aktuellen Aufbau durch markiertes Produkt

 

 

3.5       Datenimport

 

 

Mit Hilfe dieser Funktion können Spektraldaten importiert werden.

Siehe Kapitel „9Import Spektraldaten“ für eine detaillierte Beschreibung dieser Funktion.

4         Aufbau der Schichten editieren

 

In diesem Bereich wird der aktuelle Aufbau angezeigt und bearbeitet.

 

 

 

 

4.1       Schicht einfügen

 

Doppelklick im Tree

Schicht wird dem Aufbau innen (rechts) angefügt

 

Drag & Drop

Schicht wird dem Aufbau an beliebiger Stelle hinzugefügt

 

Möglicher Hinweis

Für bestimmte Beschichtungen gibt es Kombinationsvorschriften für das zu verwendende Basisglas. Beim Einfügen einer solchen Beschichtung erfolgt ein entsprechender Hinweis:

 

 

Nur Beschichtung (ohne Baisglas) wird eingefügt

 

Beschichtung und markiertes Basisglas werden eingefügt

 

 

 

4.2       Schicht verschieben

 

1.    Schicht markieren mit linker Maustaste oder im Fenster „Schichtaufbau“

Beispiel1_07.jpg

 

2.    Markierte Schicht per Drag & Drop an gewünschte Stelle verschieben.

(alternativ:Pfeiltasten links/rechts)

Beispiel1_08.jpg

 

Beispiel1_09.jpg

 

 

 

4.3       Schichtlöschen

 

Zum Löschen einer Schicht markieren Sie diese mit Linksklick (Mehrfachauswahl mit gedrückter „STRG“-Taste) und drücken die „Entf-Taste“.

 

Beispiel1_07.jpg

 

 

Beispiel1_10.jpg

 

Alternativ dazu markieren Sie die Schicht mit Linksklick und aktivieren mit darauffolgendem Rechtsklick das Kontextmenü. Wählen Sie „Schicht entfernen“ um diese zu löschen.

 

 

 

4.4       Schichtdicke ändern

 

Um die Dicke eines Basisglases, einer PVB-Folie oder eines Gases zu ändern, doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf die entsprechende Schicht.

 

 


Beispiel1_15.jpg

 

 

Über der so markierten Schicht erscheint die momentan eingestellte Dicke, die mit dem gewünschten Wert überschrieben werden kann.

 

 

Alternativ können Sie mit Linksklick eine Schicht auswählen und mit Rechtsklick das Kontextmenü aufrufen. Mit Auswahl von „Dicke ändern“ können Sie nun eine beliebige Dicke eingeben (wie oben beschrieben).

 


 

4.5       Gasgemisch ändern

 

Die Standardeinstellung beim Einfügen eines gasgefüllten Zwischenraums ist 100% Gasanteil mit einem Füllgrad von 90%. Luftgefüllte Zwischenräume sind standardmäßig mit 100%Luft und 100% Füllgrad belegt

 

 

 

 

Mit eine Schicht auswählen und mit Rechtsklick das Kontextmenü aufrufen. Bei Auswahl von „Gasgemisch ändern“ öffnet sich ein Neues Fenster, in welchem Sie eine eigeneGasmischung  definieren können.

 

 

 

Geben Sie hier ihre eigene Gasmischung ein. Diese wird nur hier im Bauteilbereich geändert, nicht in der Materialdatenbank.

 

In diesem Beispiel besteht das resultierende Gemisch aus 90% Argon, der Rest ist mit Luft aufgefüllt.

 

 

 

 

 

Füllgrade über 90% sind nur im Experteneditor möglich. Die Füllgradbegrenzung ist eine Herstellerempfehlung, da Fenster mit Füllgraden über 90% selten produziert  werden.

4.6       Schichtaufbau

 

 

Dieser Bereich zeigt eine detaillierte Beschreibung des Schichtaufbaus.

 

 

Unter „Schichtinfo“ werden die physikalischen Eigenschaften der gerade ausgewählten Schicht angezeigt.

Ggf. wird hier ein Hinweis zur markierten Schicht angezeigt

 


 

5         Ergebnis

 

Die wichtigsten Berechnungsergebnisse werden über dem Aufbau angezeigt.

 

 

Der Reiter „Ergebnis“ zeigt die Vorschau des detaillierten Reportes an.

 

 

Die Ausgabe erfolgt über folgende Buttons in der Toolbar:

      Ausgabe auf Drucker

       Export als PDF

 

 

 

6         Leistungserklärung und CE

 

Die Leistungserklärung nach Artikel 6 der BauPVo muss vom Hersteller für jedes mit einem CE-Kennzeichen zu versehende Bauprodukt beim Inverkehrbringen zur Verfügung gestellt werden.

Die Leistungserklärung gibt die Leistung eines Bauproduktes in Bezug auf die wesentlichen Merkmale eines Bauproduktes in Übereinstimmung mit der zugrundeliegenden harmonisierten technischen Spezifikation an.

Grundlage für die Leistungserklärung ist eine vom Hersteller zu erstellende technische Dokumentation, die eine Beschreibung der Elemente in Zusammenhang mit dem vorgeschriebenen System zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit beinhaltet.

 

 

6.1       Vorschau

 

Eine Vorschau für Leistungserklärung / CE  erhalten Sie über den Reiter „Leistungserklärung“ / „CE“

 

 

 

 

Die Ausgabe erfolgt über folgende Buttons in der Toolbar:

      Ausgabe auf Drucker

       Export als PDF

6.2       Sprache festlegen

 

Die Auswahl der Sprache erfolgt über das Dropdown-Menu „Sprache LE“ und gilt sowohl für die Leistungserklärung, als auch für die CE-Kennzeichnung:

 

 

 

 

6.3       Einstellungen LE / CE (nur Admin)

 

 


 

6.3.1 Leistungserklärung – Allgemein

 

Nr.

Geforderte Angaben in der Leistungserklärung

Angaben

1

Sprache

Für jede Sprache werden die Daten gesondert gespeichert

2

Nummernvergabe

Einstellung der fortlaufenden Nummer der Leistungserklärung Sprachen übergreifend

3

Standardeinstellungen wiederherstellen

Setzt die Werte für die eingestellte Sprache auf „Werkeinstellungen“ zurück

è Allgemein und Merkmale

4

Vorgesehene(r) Verwendungszweck(e) des Bauproduktes gemäß anwendbarer harmonisierter technischer Spezifikation(en)

Hier muss der genaue Verwendungszweck des Produktes angegeben werden.

5

Name, eingetragener Handelsname oder Marke und Kontaktanschrift des Herstellers gemäß Artikel 11 Absatz 5

Eintragung der vollständigen Kontaktdaten, Markenname oder Handelsname des Bauproduktherstellers

6

Ggf. Name und Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12 Absatz 2 beauftragt ist

Eintragung der vollständigen Kontaktdaten des möglichen Bevollmächtigten gemäß BauPVO Art. 2

7

System oder Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit des Bauproduktes gemäß Anhang V

 

Hier ist einzutragen System 1+, System 1, System 2+, System 3 oder System 4

8

Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten Norm erfasst wird

Angabe der harmonisierten Produktnorm

9

Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, für das eine Europäische Technische Bewertung ausgestellt worden ist

Angabe der notifizierten Stelle

(Bitte beachten: Die Firma Sommer Informatik GmbH ist keine notifizierte Stelle)

10

Erklärung

Erklärung der richtigen Ausstellung der Leistungserklärung gemäß BauPVo

11

Bild der Unterschrift

In dieses Feld kann die Unterschrift digitalisiert geladen werden

(unterstützt werden alle gängigen Dateiformate)

12

Unterzeichner

Name und Funktion der für die Erstellung der Leistungserklärung verantwortlichen Person

13

Ort, Ausstelldatum

Das Datum kann über den Drop Down Pfeil ausgewählt werden

 

 

6.3.2 Leistungserklärung - Merkmale

 

 

1

Sprache

Für jede Sprache werden die Daten gesondert gespeichert

2

Standardeinstellungen wiederherstellen

Setzt die Werte für die eingestellte Sprache auf „Werkeinstellungen“ zurück

Allgemein und Merkmale

3

Jahr CE

Jahr für Ausgabe auf CE

4

Wesentliches Merkmal

Liste der Wesentlichen Merkmale für den erklärten Verwendungszweck

5

Leistung/Klasse

Leistung des Bauproduktes für die aufgeführten Wesentlichen Merkmale

6

Harmonisierte Spezifikation

Harmonisierte technische Spezifikation (Nummer und Ausgabedatum, ggf. Referenznummer)

 

Über die Häkchen am linken Rand können die einzelnen Merkmale für die Ausgabe auf der Leistungserklärung ein- oder ausgeblendet werden.

 

Es stehen drei zusätzliche Zeilen für die manuelle Eingabe von weiteren wesentlichen Merkmalen zur Verfügung.

 

 

 

6.4       Einstellungen Drucken (nur Admin)

 

 

 

6.4.1 Ausdruck

 

In diesem Dialog erfolgen die Einstellungen für das spätere Drucken von Ergebnis, Leistungserklärung und CE-Kennzeichen.

.


 

6.4.2 Designer Ausdrucke

 

Öffnet den Designer, um die Reporte für Leistungserklärung und CE anzupassen.

Angepasste Reportdateien werden im Unterverzeichnis „Report“ mit Bezeichnung „LeistungsErkl_USER.fr3“ bzw. „LeistungsErklCE_USER.fr3“ gespeichert.

Beim nächsten Ausdruck werden diese angepassten Reportdateien verwendet.

 

 

 

6.4.3 Standardausdruck wiederherstellen

 

Setzt die Reportdateien für Leistungserklärung bzw. CE auf „Werkseinstellungen“ zurück. Dabei werden die vorhandenen Reportdateien mit „_USER“ umbenannt, sodass beim nächsten Ausdruck wieder auf die Original-Reporte zugegriffen wird.

 

 

 

7         Projekthandling

 

Die Projekte werden als Positionen zu einem Bauvorhaben zusammengefasst.

 

 

Bauvorhaben, Position und Bezeichnung korrespondieren mit den Projektdaten:


7.1       Bauvorhaben wechseln

 

1.     Button  in der Toolbar

2.     Auswahl des Bauvorhabens in der folgenden Maske

           Aktualisiert Suchergebnis gemäß eingesteller Filter

          Setzt Filter zurück und aktualisiert Suchergebnis

            Löscht markiertes Bauvorhaben einschl. aller Projekte bzw. das markierte Projekt ( nur Admin)

 

3.     Bestätigen mit OK

 

 

7.2       Projekt wechseln

 

Der Wechsel zwischen den Projekten erfolgt durch Click auf das gewünschte Projekt in der Liste.

 

 

7.3       Neue Position anlegen

 

       Legt eine neue leere Position an

 

7.4       Position kopieren

 

      Legt eine neue Position als Kopie der aktuellen Position an

 

 

7.5       Position löschen

 

       Löscht aktuelle Position

7.6       Bauvorhaben umbenennen

 

       Ändert die Bezeichnung für das aktuelle Bauvorhaben bei allen zugehörigen Projekten:

 

 

 

7.7       Neues Bauvorhaben

 

       Legt ein neues Bauvorhaben mit angegebener Bezeichnung an:

 

 

 

 

8         Experteneditor

 

Der Experteneditorbeinhaltet in Ergänzung zum Standardeditor zusätzliche Funktionalität:

·         Berechnung nach EN 410, EN 673 und EN 13363-2

·         Beliebige Anzahl von Schichten

·         Belüftete Zwischenräume

·         Einbau im SZR

·         Veränderliche Randbedingungen

·         Flächenmaterial

·         Lamellen

 

8.1       Belüftete Zwischenräume

 

Lufträume, die in Verbindung zur Außen- oder Innenluft stehen, können aus dem Stammdatenbreich eingefügt werden.Dabei beschreibt „Luft außen belüftet“ eine Bauteilschicht, mit Luftzustrom von außen und Luftabstrom  nach außen.

„Luft innen belüftet“ beschreibt eine Bauteilschicht, mit Luftzustrom von innen und Luftabstrom nach innen(Die in der EN 13363-2 beschriebene Vorgehensweise, berücksichtigt keine durch Winddruck verursachte Konvektion).

 

 

8.1.1 Belüftungsgrad ändern

 

 

Um den Belüftungsgrad eines Zwischenraums zu ändern, markieren Sie diesen und wählen im Kontextmenü (rechte Maus) den Punkt „Belüftungsgrad ändern“. Im folgenden Dialog können Sie die

Öffnungsverhältnisse Ain und Aout angeben.

 

 

 

Über den Button  gelangen Sie in einen Hilfsdialog der Sie bei der Berechnung der Öffnungsverhältnisse unterstützt

 

 

 

.

 


 

8.1.2 Erläuterungen zum Belüftungsgrad

 

Das Öffnungsverhältnis  ist das Verhältnis  zur Querschnittsfläche

 * 100    ≤ 100; 100     [%]

Mit:     

Das Öffnungsverhältnis  ist das Verhältnis   zur Querschnittsfläche

 * 100 ≤ 100 ; 100    [%]

Mit:     

 Querschnittsfläche

 Öffnungsfläche links (left)

 Öffnungsfläche rechts (right)

 Öffnungsfläche oben (top)

 Öffnungsfläche unten (bottom)

 Öffnungsfläche Löcher (holes)

 

Für asymetrische Öffnungsverteilungen von oben nach unten sind realistische Einschätzungen zu treffen.

 

Hinweis

EN 13363-2, Anhang B beschreibt dieses Verfahren zur „Abschätzung“ von Konvektionsströmen bei der Berechnung. Es wird angenommen, dass Al, Ar und Ah über die Höhe H möglichst homogen vorliegen.


 

8.2       Einbau im SZR

 

Im Stammdatenbereich stehen ihnen verschiedene Flächenmaterialien und Lamellen zur Verfügung. Diese können direkt in einen vorhandenen Gaszwischenraum gezogen werden

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Einfügen in einen Gaszwischenraum einfach das Material der Wahl mit gedrückter linker Maustaste (aus Stammdaten, oder Einfügestelle)in den gewünschten Zwischenraum ziehen, bis ein rotes Rechteck erscheint.

 

 

 

Dann die Maustaste loslassen. Anschließend werden Sie aufgefordert, einen Belüftungsgrad anzugeben.

 

 

 

 

 

Das Einfügen des Flächenmaterials teilt den Gasraum in zwei symmetrische, miteinander verbundene Gasräume, was nachträglich noch angepasst werden kann.

Bei der ersten Angabe des Belüftungsgrades, wird dieser für beide Gasräume übernommen

 

Hinweis:

Werden nachträglich Gasraumdicken geändert, verändert sich As. D.h. der Belüftungsgrad kann sich  möglicherweise ändern, und muß eventuell nachträglich angepasst werden. Vergessen Sie bitte nicht, dass beide Gasräume getrennt zu betrachten sind, und die Änderung des Belüftungsgrades in einem Gasraum nicht automatisch in den anderen übernommen werden.

 


 

8.3       Randbedingungen ändern

 

Im Stammdatenbereich finden Sie verschiedene Klimarandbedingungen nach EN 13363-2 und ASHRAE. Standardmäßig wird für neue Aufbauten „EN 13363-2 Referenz“ vorbelegt.

 

 

 

 

 

Die Randbedingungen zur Simulation des thermischen Verhaltens können mit Doppelklick ausgewählt werden.

 

Welche Randbedingung Sie ausgewählt haben, sehen Sie in der Zeichnung links unten.

 

Zusätzlich können Sie eigene Randbedingungen definieren.

Klicken Sie dazu im Tree auf

 

In einer Maske erfolgt die Festlegung der neuen Randbedingungen:

 

Nach Bestätigen mit OK erscheint die neue Randbedingung im Treeund kann für die weitere Berechnung verwendet werden:


 

8.4       Lamellen erzeugen (Lamellenmodul)

 

1.    Doppelclick auf

 

2.    In einer Maske erfolgt die Festlegung der Lamellendaten:

 

 

3.    Auswahl des Flächenmaterials:

 

4.    Festlegen der Lamellengeometrie und Winkel

5.    Speichern der Lamelle mit „OK“.

6.    Die neue Lamelle erscheint nun im Tree:

 

 

8.5       Siebdruckglases erzeugen

 

 

 

 

 

Über „Siebdruckglas generieren“ lassen sich Siebdruckgläser anhand der Spektraldaten der unbedruckten und bedruckten Fläche des Glases erzeugen. Ein Doppelklick auf den Eintrag öffnet entsprechenden Dialog.

 

Spektraldaten

 

Wählen sie hier über den Button  jeweils Importdateien oder über den Button  ein bereits importiertes Basisglas, und geben Sie an, ob die Vorder- oder Hinterseite bedruckt ist.

 

Für den unbedruckten und bedruckten Glasbereich lassen sich Anteile in % angeben.

 

Siebdruckglas

Hier können sie dem Siebdruckglas eine Bezeichnung geben. Mit einem Klick auf „OK“ werden dann die Daten zum Siebdruckglas berechnet und das Glas erscheint bei den benutzerdefinierten Daten im Tree.

 

Nähere Informationen zum Aufbau der Importdateien finden Sie im Kapitel „9Import Spektraldaten“.


 

9         Import Spektraldaten

 

Spektraldaten können in Form einer Excel-Tabelleimportiert werden.

 

Hinweis:

Sie benötigen für den Import die Absolutwerte (nicht Prozent) der Transmission und der Reflexion der Vorder- und Rückseite für den Wellenlängenbereich von 250 bis 2.500 nm in 2- oder 5- oder 10-nm-Schritten.

Des Weiteren werden die effektiven Emissionsgrade beider Oberflächen benötigt.

 

9.1       Aufbau der Importdatei

 

Dateiformat ist Excel.

Ein Muster finden Sie im Installationsverzeichnis im Ordner „importmuster“

Pflichtfelder sind im Folgenden Rot dargestellt

 

Schlüssel

Wert

Wert2

Wavelength Units

nanometers

Thickness

4

Conductivity

1

IR Transmittance

0

Emissivity, front back

0,837

0,837

Product Name

Musterprodukt

Manufacturer

Musterhersteller

Coated Side

Neither

Gruppe

Sicherheitsglas

 

 

 

Mindestglasdicke

4

Lamellenmaterial

0

Monolithisch nicht verwendbar

0

Nur zwischen Gas und Gas

0

Lamellenbreite

10

Achsabstand

50

Lamellenneigung

20

Sonnenhoehe

45

Hinweis

 

Spektraldaten

wl

tau

rho

rho'

250

0,006

0,097

0,09

..

….

2500

0,9

0,03

0,04

 

 

9.2       Feldebeschreibung

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

 

Wavelength Units

nanometers

 

 

Pflichtfeld:

ja

 

Beschreibung:

Dieses Feld gibt die Einheit der Wellenlängen an

 

Mögliche Werte:

Nanometers

Micormeters

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

 

Thickness

4

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Dieses Feld gibt die Dicke (mm) des Materials an

Mögliche Werte:

Der Wert muss >0 sein

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

 

Conductivity

1

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Dieses Feld gibt die Wärmeleitfähigkeit (W/mK) des Materials an

Mögliche Werte:

Der Wert muss >0 sein

 

 


Schlüssel

Wert

Wert2

 

 

IRTransmittance

0

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Dieses Feld gibt die Transmission im fernen Infrarotbereich an

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Emissivity, front back

0,837

0,837

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Gibt den effektiven Emissionsgrad auf Vorder- und Rückseite an, wobei „Wert“ die Vorderseite und „Wert2“ die Rückseite bestimmt

Mögliche Werte:

Muss zwischen 0 und 1 liegen

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Product Name

Musterprodukt

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Bezeichnung des Materials

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Manufacturer

Musterhersteller

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Bezeichnung des Herstellers

 

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Coated Side

Neither

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Art der Beschichtung.

Mögliche Werte:

Neither: Keine Beschichtung

Front: Vorderseite ist beschichtet

Back: Rückseite ist beschichtet

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Gruppe

Sicherheitsglas

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Für Gruppierung im Material-Tree unterhalb des Herstellers

 

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

 

Mindestglasdicke

0

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Falls bestimmte Beschichtungen eine Mindestglasdicke erfordern, kann diese hier definiert werden. Es ist dann im Editor nicht möglich diese Mindestglasdicke zu unterschreiten.

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Lamellenmaterial

0

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Flächenmaterial ist ausschließlich für Lamelle verwendbar

Mögliche Werte:

0 = Nein; 1 = Ja

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Monolithisch nicht verwendbar

0

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Material darf nicht monolithisch verwendet werden

Mögliche Werte:

0 = Nein; 1 = Ja

 

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Nur zwischen Gas und Gas

0

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Darf nur zwischen Gas und Gas verwendet werden

Mögliche Werte:

0 = Nein; 1 = Ja

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Lamellenbreite

10

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Nur für Lamellen nötig. Breite der Lamelle in mm

Mögliche Werte:

Wert muss größer als 0 sein

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Achsabstand

50

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Nur für Lamellen nötig. Achsabstand zwischen Lamellen in mm

Mögliche Werte:

Wert muss größer als 0 sein

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Lamellenneigung

20

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Nur für Lamellen nötig. Neigung der Lamelle in °

Mögliche Werte:

Wert muss zwischen 0 und 90 liegen

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Sonnenhoehe

45

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Nur für Lamellen nötig. Sonnenhöhe / Einfallswinkel in °

Mögliche Werte:

Wert muss zwischen 5 und 85 liegen

 

 

Schlüssel

Wert

Wert2

 

Hinweis

Kombinationsschicht auf # 2; Substratdicken: i.d. R: 6, 8, 10 u. 12 mm

 

Pflichtfeld:

nein

Beschreibung:

Hier kann ein beliebiger Texthinweis hinterlegt werden. Dieser erscheint im Programm und im Ausdruck dann als Hinweis.

 

 

Spektraldaten

wl

tau

rho

rho'

 

 

250

0,006

0,097

0,09

 

 

255

0,007

0,094

0,089

 

 

260

0,008

0,093

0,089

 

 

265

0,009

0,091

0,088

 

 

 

 

 

 

2500

0,9

0,03

0,04

 

Pflichtfeld:

ja

Beschreibung:

Hier werden die Transmission, Reflexion Vorderseite und Reflexion Rückseite für die Wellenlängenbereiche von 250 bis 2500fortlaufend angegeben. Es können 1 nm oder 2 oder 5 oder 10 nm Schritte sein. Beim Import wird hier interpoliert.

Mögliche Werte:

tau + rho  < 1 und

tau + rho‘ < 1

 


 

9.3       Import durchführen

 

1.    Starten Sie den Import über den Button „Datenimport“

 

 

2.    Im folgenden Fenster erfolgt die Auswahl eines Verzeichnisses über den Button Button_oeffnen_import.jpg

 

3.    Festlegen des Materialtyps

a.    Glasscheibe: Import als Produkt

b.    Basisglas: Unbeschichtetes Glas

c.    Beschichtung: Import eines beschichteten Glases. Dabei ist die Angabe des unbeschichteten Basisglases notwendig.

d.    Flächemmaterial: Ausgangsmaterial für das Lamellenmodul

e.    Lamelle: gemessene Spektraldaten von Lamellen

 

4.    Markieren der zu importierenden Dateien

 

5.    Bestätigen Sie den Dialog mit „OK“.

 

6.    Überprüfen der Importe im folgenden Fenster (erscheint je Datei):

 

 

7.    Die importierten Materialien erscheinen im Tree zum ausgewählten Typ unter BENUTZERDEFINIERT


 

10      Extractor (Addon)

10.1   Allgemeines

 

Im Addon "Extractor" können Spektraldatensätze für den Reintransmissiongrad und für die Kenngrößen von beschichtete und unbeschichtete Grenzflächen zwischen unterschiedlichen Medien (Glas, PVB, Luft, ...) bestimmt und in die Datenbank importiert werden. Damit wird es möglich, komplexe Folgen von Medien (Glas, PVB, ..) unterschiedlicher Dicke mit und ohne Beschichtungen zu berechnen.

Die Berechnung bzw. Zur Extraktion erfolgt nach EN 410 Anhang B und erfordert je nach Aufgabe spektrale Datensätze geeigneter Teil- und Gesamtsysteme. siehe nächster Abschnitt.

Das Addon steht nur nach entsprechender Freischaltung zur Verfügung:

 

 

Hierbei stehen folgende Optionen zur Verfügung:

A)   Beschichtung

Bestimmung der Grenzflächenkennwerte einer beschichteten oder unbeschichteten Grenzfläche zwischen einem Medium (Brechungsindex n>1) und Luft bzw. Füllgas (Brechungsindex n=1)

Beispiel: Wärmeschutz-low-e-Beschichtung auf Floatglas zum SZR

 

B)   Verbundschicht

Bestimmung des Reintransmissionsgrades eines Mediums

Beispiel: PVB-Zwischenschicht mit Dicke d zwischen zwei Floatglasscheiben

 

C)   Beschichtung zu Verbundschicht

Bestimmung der Grenzflächenkennwerte einer beschichteten oder unbeschichteten Grenzfläche zwischen zwei Medien (Brechungsindex n>1)

Beispiel: Sonnenschutzbeschichtung auf Floatglas zu PVB in einem VSG-Aufbau

 

D)   Gewebe (zwischen Verbundschichten)

 

 

10.2   Import durchführen

10.2.1 Spektraldaten festlegen

 

Auswahl der Datei mit den Spektraldaten, aus der die Importdaten extrahiert werden sollen über  den Button „Spektraldaten auswählen“:

 

 

Für die Datei gelten folgende Voraussetzungen

Ø WIS-Format (*.spc, *.txt) oder Excel Datei mit vorgegebenen Aufbau

 

Ø Extrahieren von Beschichtung (zu Luft):

o  beschichtetes Glas

o  nur eine Seite beschichtet

o  Position der Beschichtung "front" oder "back"

o  nur eine Scheiben -> kein VSG

o  zugehöriges Basisglas muss bereits in der Datenbank hinterlegt sein

 

Ø Extrahieren von PVB-Folie

o  VSG mit zwei Scheiben

o  nur eine PVB-Folie

o  keine Beschichtung

o  beide Scheiben bestehen aus dem gleichen Glas

o  Scheibendicken beliebig

o  zugehöriges Basisglas muss bereits in der Datenbank hinterlegt sein

 

Ø Extrahieren von Beschichtung zu PVB

o  VSG mit zwei Scheiben

o  nur eine PVB-Folie

o  Beschichtung zwingend auf Position 3

o  beide Scheiben bestehen aus dem gleichen Glas

o  Scheibendicken beliebig

o  zugehöriges Basisglas und zugehörige PVB-Folie müssen bereits in der Datenbank hinterlegt sein

 

 

10.2.2 Auswahl der Extrahierungsmethode

 

.

 

 

 

10.2.3 Angabe der Schichtdicken

 

Je nach Extrahierungsmethode sind hier folgende Schichtdicken der Spektraldatei anzugeben:

 

 

 

 

Ø Extrahieren von Beschichtung (zu Luft):

o  keine Angabe erforderlich

o  Dicken werden aus der ausgewählten Datei und dem Basisglas ermittelt

 

Ø Extrahieren von PVB-Folie

o  Glasdicken für beide Glasscheiben des VSG

 

Ø Extrahieren von Beschichtung zu PVB

o  Glasdicken für beide Glasscheiben des VSG

o  zusätzlich Dicke der PVB-Folie

 

 

10.2.4 Basisglas und PVB-Folie (nur bei Beschichtung zu PVB)

 

Für alle Extrahierungsmethoden muss das in der Spektraldatei verwendete Basisglas angegeben werden.

Für "Beschichtung zu PVB" ist zusätzlich die verwendete PVB-Folie anzugeben.

Die Auswahl des korrekten Glases bzw. der korrekten PVB-Folie kann von Programmseite nicht geprüft werden und liegt deshalb allein in der Verantwortung des Nutzers.

 

Klicken Sie zur Auswahl des Basisglases auf den entsprechenden Eintrag in der Liste

-> Suche über Feld "Filter"

Klicken Sie zur Auswahl der PVB-Folie auf den entsprech-enden Eintrag in der Liste

-> Suche über Feld "Filter"

 


 

10.2.5 Angabe zu den Stammdaten der Beschichtung bzw. PVB-Folie

 

Nach Auswahl der Spektraldatei werden die Daten soweit möglich aus der Datei vorbelegt (Bezeichnung, Hersteller usw.).

Das Material wird mit den eingegebenen Stammdaten in die Materialdatenbank gespeichert.

 

 

10.2.6 Berechnung durchführen

 

Der Button „Rechnen“ führt die Extrahierung durch.

Hierzu wird anschließend ein Protokoll angezeigt.

Beachten Sie hierzu das Kapitel "10.3Protokoll Extractor".

 

 

 

 

 

10.2.7 Import durchführen

 

Der Button „Importieren“ speichert die extrahierten Daten in der Datenbank.

 

Die Beschichtung bzw. PVB-Folie kann nun im SLT-Editor verwendet werden.

 

Wenn Sie mehrere Schichten hintereinander importieren, werden alle Schichten unter „Importierte Spektraldaten“ aufgeführt bis der Dialog verlassen wird.

 

 

Hier können importierte Materialien auch wieder gelöscht werden:

Markieren Sie dazu den entsprechenden Eintrag in der Liste und klicken auf den Button .

 

 

10.3   Protokoll Extractor

 

Zu  jedem Extrahierungsvorgang wird ein Protokoll erzeugt.

 

 

Im Protokoll enthalten sind alle Fehler, Warnungen und Hinweise, die während der Berechnung auftreten.

Die Angaben erfolgen zu den Tabellen 1, 2 und 3 nach EN 410 je Wellenlänge.

 

Über den Button "Save Protokoll" kann die entsprechende Textdatei gespeichert werden.

 

Bei jedem Importvorgang wird das zugehörige Protokoll automatisch unter folgendem Dateinamen gespeichert: 

Name der ursprünglichen Spektraldatei + "_log.txt".

 

 

Auf den Reitern "Tab.1", "Tab.2" und "Tab.3" werden Informationen zu einzelnen Wellenlängen angezeigt.

 

 

 

-> Werte wurden während der Berechnung automatisch korrigiert, wenn z.B. wegen einer zu geringen Transmission keine Berechnung möglich war

 

-> Nicht berechenbare Werte wurden durch die darunter bzw. darüber liegenden Werte ersetzt (Rand oben bzw. unten) oder durch Interpolation (Zwischenwerte) bestimmt

 

-> Werte konnten auch durch Interpolation nicht bestimmt werden. Ein Import ist nicht möglich.

 

Ein Klick auf eine bestimmte Wellenlänge zeigt die zugehörigen Infos rechts daneben an.

 

 

11      ASHRAE

11.1   Allgemeines

 

ASHRAE ist ein Berufsverband aller in Heizungs-, Kühlungs-, Lüftungs- und Klimaanlagenbau Tätigen in den USA. Der Verband gibt außerdem vor, wie nach der ISO 15099 gerechnet wird. Diese Norm gibt teilweise zwei Wege vor, um Kennwerte zu ermitteln. ASHRAE macht dann die Maßgabe, welcher Weg gegangen werden soll.

 

Im Addon „ASHRAE“ können somit alle strahlungsphysikalischen und wärmetechnischen Kennwerte nach der Berechnungsgrundlage der ISO 15099 und den Maßgaben von ASHRAE berechnet werden. Der Programmaufbau bleibt dabei unberührt.

Das Addon steht nur nach entsprechender Freischaltung zur Verfügung:

 

 

 

 

 

 

 

11.2   Randbedingungen

 

Neben der Vorgabe der Berechnungsgrundlage, gibt ASHRAE auch Randbedingungen an. Sie werden in Sommer und Winter Randbedingungen unterschieden, wobei die Winter Randbedingungen für die Ermittlung des U-Wertes und die Sommer Randbedingungen für die Ermittlung des g-Wertes (SHGC-Wert) verwendet werden müssen. Die Randbedingungen können unter den Stammdaten à Randbedingung ausgewählt werden.

 

U-Wert Berechnungen (Winter):             g-Wert Berechnungen (Sommer):          

    

     Ti              = 21°C                                          Ti             = 24°C

     Te             = -18°C                                        Te            = 32°C

     vWind         = 5,5 m/s                                      vWind        = 2,75 m/s

     Tr,i             = Ti                                                Tr,i            = Ti                                     

     Tr,e                  = Te                                             Tr,e          = Te

     Is               = 0 W/m²                                      Is              = 783 W/m²     

 

 

 

11.3   Emissionsgrad

 

Für die Glasscheiben wird ein korrigiertes Emissionsvermögen errechnet. Die Berechnungsgrundlage dazu wird der NFRC100-2010 entnommen.

 

 

11.4   Gase

 

Die Gaseigenschaften werden dem Anhang A der NFRC 101 entnommen und nach Vorgabe der ISO 15099 gemischt.

 

 

11.5   SHGC-Wert

 

Der SHGC-Wert ist das nordamerikanische Pendant zum g-Wert und wird nach der NFRC 200-2014 berechnet.

 

 

 

11.6   Ausdruck

 

Der Ausdruck ist unter dem Ergebnis zu finden. Er wurde so angepasst, dass alle Ergebnisse aus den Berechnungen und auch die Randbedingungen nach ASHRAE angezeigt werden.